Polyneuropathie im Endstadium - Wissenswertes und Therapieansätze

Betroffen sind bei dieser Erkrankung die Nerven des peripheren Nervensystems. Hierzu gehören alle Nerven, die sich außerhalb des Schädels und des Wirbelkanals befinden. Sie steuern die Bewegungsabläufe der Muskulatur und sind für die typischen Symptome der Polyneurotherapie, wie unangenehmes Kribbeln und Schmerzen verantwortlich. Betroffen sind auch die Nerven des vegetativen Nervensystems. Sie zählen ebenfalls zum peripheren Nervensystem. Nerven des vegetativen Nervensystems steuern die unwillkürlichen Körperfunktionen, zu denen z. B. Atmen, Schwitzen und Verdauen zählen.

Polyneuropathie im Endstadium

Die häufigsten Beschwerden bei einer Polyneuropathie

Was oft mit einem Kribbeln in den Beinen beginnt, führt über Taubheitsgefühle bis hin zu Lähmungserscheinungen. Im Endstadium der Polyneuropathie sind Betroffene häufig auf einen Rollator oder gar einen Rollstuhl angewiesen. Die Patienten sind im Alltag stark eingeschränkt, können meist nur noch kurze Wege zurücklegen und verlieren die Fähigkeit den gewohnten Freizeitaktivitäten nachzugehen. Polyneuropathie im Endstadium bedeutet die Einbuße eines Großteils an Lebensqualität.

Der Beginn der Erkrankung äußert sich bei den meisten Menschen mit einem Brennen in den Beinen oder den Füßen. Hinzu kommt ein taubes Gefühl, das sich zum Beispiel auch darin zeigt, dass Berührungen in gewissen Hautregionen nicht mehr wahrgenommen werden können. Durch die Polyneurotherapie haben die Nerven des peripheren Systems Schwierigkeiten, die notwendige Nachrichtenübermittlung zwischen Gehirn und Rückenmark zu gewährleisten. Dies kann bedeuten, dass einzelne Nervenstränge nicht mehr angesprochen und die Muskeln nicht mehr bewegt werden können. Die Folge sind Lähmungen, die sich unter anderem auch in einem schwankenden Gang äußern. Ist auch das vegetative Nervensystem betroffen, können Probleme beim Wasserlassen, Verdauungsprobleme, Impotenz und Herzrhythmusstörungen auftreten.

Ursachen der Polyneuropathie

Mögliche Auslöser gibt es viele. Bei nahezu der Hälfte der Menschen, die unter einer Polyneuropathie leiden, liegt eine Diabeteserkrankung (Diabetes mellitus) oder ein zu hoher regelmäßiger Alkoholkonsum zugrunde. Darüber hinaus kann eine Krebserkrankung mit einer einhergehenden Chemotherapie Auslöser für eine Polyneuropathie sein. Medikamente und andere Substanzen, wie zum Beispiel Schwermetalle oder Gifte gelten ebenfalls als Ursache für eine Erkrankung. In seltenen Fällen treten genetisch bedingte oder entzündliche Formen der Polyneurotherapie auf. Auch eine Autoimmunerkrankung kann eine Erkrankung begünstigen. Richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper, ist die Polyneuropathie meist von starken Schmerzen und schweren Lähmungen begleitet.

Therapiechancen bei einer Polyneuropathie im Endstadium

Art und Verlauf der Behandlung sind abhängig von der Ursache der Erkrankung. Geht die Polyneuropathie auf erhöhten Alkoholkonsum zurück, kann z. B. eine langfristige Unterversorgung mit Vitamin B1 vermutet werden. Vitaminreiche Kost, Bewegung, Reinigung von Darm, Leber und Nieren und eine Entgiftung sind gute Therapieansätze. Eine allgemein erfolgversprechende Therapie gibt es allerdings nicht.

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