Liebe Patientin, lieber Patient,

wer von POLYNEUROPATHIE (PNP) betroffen ist, hat meist nur einen Wunsch - ENDLICH WIEDER SCHMERZFREI ZU SEIN. Wenn es brennt, kribbelt und nichts mehr geht, wer einen Verlust der Oberflächenempfindlichkeit, ein Taubheitsgefühl, „Ameisenlaufen“ und einschießende Schmerzen spürt, für den ist der Alltag meist mit Einschränkungen verbunden, wie z. B. schlechter Schlaf, lähmender Schmerz, Schmerzmitteltherapie (mehr unter Krankheitsbild).

Für die Behandlung von PNP mit wenig ausgeprägter Symptomatik stehen eine Reihe von bekannten Medikamenten zur Verfügung. Problematisch wird es, wenn mit progressiver Zunahme der Beschwerden auch die Dosierung dieser Medikamente gesteigert werden muss. Zum einen, weil die Wirkung immer mehr an Intensität verliert, d.h. man kann den meisten Patienten keine wirkliche Linderung verschaffen und zum anderen, weil die unerwünschten Nebenwirkungen zum Teil stark zunehmen und von den Betroffenen nicht mehr toleriert werden.

Am Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum behandeln wir Polyneuropathie als Folgeerkrankung von Diabetes mellitus. HTEMS® (Hochton Elektrische Muskelstimulation) ist als Therapie zwischenzeitlich etabliert. Mit diesem rein physikalischen Verfahren, das ohne bekannte Nebenwirkungen auskommt, können wir einen großen Teil unserer PNP-Patienten erfolgreich behandeln. Die Therapie wird von den Patienten gut angenommen und vertragen. Im Anschluss an den stationären Aufenthalt therapieren sich viele der Patienten mit einem eigenen Gerät zu Hause weiter.

Lesen Sie im Folgenden mehr über Polyneuropathie und HTEMS®.

Alles Gute
Prof. Dr. Stephan Martin