Alkoholische Polyneuropathie

Die alkoholische Polyneuropathie wird in der Fachsprache auch als alkoholbedingte Neuropathie bezeichnet und ist eine Erkrankung des Nervensystems. Sie gehört zu den peripheren Neuropathien und entwickelt sich nach chronischem Alkoholmissbrauch. Bei der Erkrankung treten sensorische Defizite zu Tage. Sie äußert sich in Form von allgemeinen Schwächezuständen und diffusen Schmerzen. Bei alkoholabhängigen Personen tritt die alkoholische Neuropathie in der Regel gemeinsam mit anderen Folgeerkrankungen auf.

Symptome der alkoholischen Neuropathie

Das Voranschreiten der alkoholischen Neuropathie geht meist langsam vor sich. Zumeist beginnt die Erkrankung mit in den Beinen auftretenden Störungen der Nerven. Sind beide Beine betroffen, sprechen Mediziner von einer sogenannten symmetrischen Polyneuropathie. Die Störungen zeigen sich in Form von Missempfindungen, brennenden Schmerzen, Veränderungen der Sensibilität, als Paresen bezeichneten Erschlaffungen der Muskulatur und Muskelschwund. Oft ist ein richtiges Stehen für die unter alkoholischer Neuropathie leidenden Personen nicht mehr möglich. Bei schweren Fällen sind auch die Augen und die umliegenden Bereiche von der Erkrankung betroffen. Die alkoholische Neuropathie zeigt sich dann in Form von Störungen der Pupillenfunktion oder durch eine Lähmung der Augenmuskeln.

Verlauf und Diagnose

Häufig verursachen bei der alkoholischen Neuropathie unschädliche Reize den Betroffenen Schmerzen. Zudem werden Schmerzreize in verstärkter Form wahrgenommen. Die Beschwerden beginnen bei den äußeren Gliedmaßen und zeigen sich mit dem Fortschreiten der Krankheit auch in den rumpfnahen Bereichen. Die in späteren Stadien auftretenden Schwächezustände äußern sich häufig in Form von Gehstörungen und Stürzen. Der Arzt stellt eine alkoholische Neuropathie auf der Basis der Diagnose des Alkoholismus fest. Bei der Anamnese macht der Patient oder Angehörige die entsprechenden Angaben.

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