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POLYNEUROPATHIE » STUDIEN

Studien belegen hohe Wirksamkeit bei polyneuropatischen Beschwerden


Wirksamkeit und therapeutische Effizienz der Hochtontherapie sind für die diabetische Polyneuropathie durch verschiedene wissenschaftliche Studien belegt. Dabei wurden die Effekte der innovativen Therapie auch im Vergleich zu herkömmlichen physikalischen Verfahren beschrieben. Die Ergebnisse haben sowohl die Fachwelt als auch die Patienten überzeugt.

 

Hier finden Sie die bisher durchgeführten Studien zur Hochtontherapie bei diabetischer Polyneuropathie.


Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
Das DDZ hat den Effekt der Hochtontherapie bei diabetischer Polyneuropathie erstmals wissenschaftlich nachgewiesen und in den vergangenen Jahren insgesamt zwei wesentliche Studien zur Hochtontherapie durchgeführt: 

  • Elektrische Muskelstimulation als Behandlungsalternative, 2004
    In einer ersten Studie unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Martin wurden die externe Muskelstimulation durch Hochtontherapie und durch das herkömmliche Verfahren der Transkutanen Elektrischen Nervenstimulation (TENS) miteinander verglichen. Die Hochtontherapie erwies sich als deutlich effektiver:

    • Bei 80 Prozent der mit Hochtontherapie behandelten Polyneuropathie-Patienten (schmerzhafte und schmerzlose Polyneuropathie) besserten sich die Beschwerden deutlich, die TENS-Behandlung war nur bei 33 Prozent der Patienten so erfolgreich.
    • Bei Patienten mit schmerzloser Neuropathie war die Hochtontherapie zu 100 Prozent erfolgreich, mit TENS wiederum nur bei 44 Prozent.
    • Bei schmerzhafter Neuropathie verbesserten sich die Beschwerden unter Hochtontherapie bei 69 Prozent der Patienten, durch TENS lediglich bei 25 Prozent.

 

 

Patientenerfahrungen mit der Hochtontherapie zur Diabetesbehandlung: Monika Bening aus Greifswald
Monika Bening, 55 Jahre, aus Greifswald:

„Mir tat jeder Schritt weh, ich konnte kaum gehen. Seit ich die Hochtontherapie anwende, bin ich endlich nicht mehr so wahnsinnig eingeschränkt. Das ist eine ganz andere Lebensqualität. Jeder, der unter Polyneuropathie leidet, sollte die Behandlung mit dem Gerät auf alle Fälle ausprobieren.“

Hier erhalten Sie die Studie in englischer Sprache als Download.
 

  • Weitere Effekte der Hochtontherapie, 2005
    In einer weiteren Studie des DDZ, wiederum unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Martin, wurden die Effekte der Hochtontherapie im Hinblick auf Gewicht und HbA1c-Wert (einem wesentlichen Wert zur Ermittlung des Blutzuckerspiegels) im Rahmen einer sechswöchigen Therapie beobachtet. Die Ergebnisse der Studie:
    • Im Schnitt verloren die Patienten 1,4 Kilogramm Gewicht, der „Body Mass Index“ verringerte sich signifikant um 0,6 kg/m².
    • Auch der HbA1c-Wert reduzierte sich signifikant, im Schnitt um 0,6 Prozent.
    Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft prämierte die Studie aufgrund ihrer Bedeutung mit dem Förderpreis für „Präventionsmodelle in Klinik und Praxis“.
    Hier erhalten Sie eine Übersicht über die Ergebnisse der Studie in englischer Sprache.

 
Studie des Universitätsklinikums Heidelberg, 2006
Die Pilotstudie unter Leitung Prof. Peter P. Nawroth am Universitätsklinikum Heidelberg erforschte die Wirkung der Hochtontherapie bei Patienten (Typ2-Diabetes) mit schmerzhafter diabetischer Polyneuropathie.

  • Bei 65 Prozent der teilnehmenden Patienten besserten sich die Schmerzen.
  • Diese Patienten zeigten im Fuß eine signifikante Reduktion von Kribbelparästhesien sowie der Schmerzsymptomatik.
  • In der Laserdoppler-Untersuchung zeigte sich bei mehr als der Hälfte der untersuchten Patienten nach Hochtontherapie ein signifikant verbesserter, relativer Anstieg des kapillären Blutflusses.

Aufgrund der überzeugenden Resultate ist die Studie auf einen größeren Patientenkreis ausgeweitet worden und lief bis ins Jahr 2007.
Eine Kurzinformation finden Sie hier.

Die bisherigen Studien fokussieren sich auf Patienten mit Typ2-Diabetes. Hier wurden die beeindruckendsten und nachhaltigsten Ergebnisse erzielt. Patienten mit Polyneuropathien, die andere Ursachen haben, können die Therapie selbstverständlich auch ausprobieren. Erfahrungswerte zeigen bei allen Formen von Nervenschädigungen positive Resultate, wenn auch nicht mit der Deutlichkeit der diabetischen Form.

 

In einer Anwendungsbeobachtung des WDGZ im Jahr 2007 wurde die Datenbasis der Studien entscheidend erweitert: 414 Diabetespatienten erhielten ein Heimgerät für die Behandlung zuhause. Bei 88,4 Prozent besserten sich die polyneuropathischen Beschwerden signifikant, dadurch wurden Schlafstörungen gelindert.