
Wirksamkeit und therapeutische Effizienz der Hochtontherapie sind für die diabetische Polyneuropathie durch verschiedene wissenschaftliche Studien belegt. Dabei wurden die Effekte der innovativen Therapie auch im Vergleich zu herkömmlichen physikalischen Verfahren beschrieben. Die Ergebnisse haben sowohl die Fachwelt als auch die Patienten überzeugt.
Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
Das DDZ hat den Effekt der Hochtontherapie bei diabetischer Polyneuropathie erstmals wissenschaftlich nachgewiesen und in den vergangenen Jahren insgesamt zwei wesentliche Studien zur Hochtontherapie durchgeführt:
Elektrische Muskelstimulation als Behandlungsalternative, 2004
In einer ersten Studie unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Martin wurden die externe Muskelstimulation durch Hochtontherapie und durch das herkömmliche Verfahren der Transkutanen Elektrischen Nervenstimulation (TENS) miteinander verglichen. Die Hochtontherapie erwies sich als deutlich effektiver:

Monika Bening, 55 Jahre, aus Greifswald:
„Mir tat jeder Schritt weh, ich konnte kaum gehen. Seit ich die Hochtontherapie anwende, bin ich endlich nicht mehr so wahnsinnig eingeschränkt. Das ist eine ganz andere Lebensqualität. Jeder, der unter Polyneuropathie leidet, sollte die Behandlung mit dem Gerät auf alle Fälle ausprobieren.“
Hier erhalten Sie die Studie in englischer Sprache als Download.
Studie des Universitätsklinikums Heidelberg, 2006
Die Pilotstudie unter Leitung Prof. Peter P. Nawroth am Universitätsklinikum Heidelberg erforschte die Wirkung der Hochtontherapie bei Patienten (Typ2-Diabetes) mit schmerzhafter diabetischer Polyneuropathie.
Aufgrund der überzeugenden Resultate ist die Studie auf einen größeren Patientenkreis ausgeweitet worden und lief bis ins Jahr 2007.
Eine Kurzinformation finden Sie hier.
Die bisherigen Studien fokussieren sich auf Patienten mit Typ2-Diabetes. Hier wurden die beeindruckendsten und nachhaltigsten Ergebnisse erzielt. Patienten mit Polyneuropathien, die andere Ursachen haben, können die Therapie selbstverständlich auch ausprobieren. Erfahrungswerte zeigen bei allen Formen von Nervenschädigungen positive Resultate, wenn auch nicht mit der Deutlichkeit der diabetischen Form.
In einer Anwendungsbeobachtung des WDGZ im Jahr 2007 wurde die Datenbasis der Studien entscheidend erweitert: 414 Diabetespatienten erhielten ein Heimgerät für die Behandlung zuhause. Bei 88,4 Prozent besserten sich die polyneuropathischen Beschwerden signifikant, dadurch wurden Schlafstörungen gelindert.